norbert trawöger



„You don't look like a classical musician!“, meinte der belgische Journalist Philippe Manche über NORBERT TRAWÖGER (*1971), der spielender, lehrender und schreibender Musiker ist. Wien, Graz (Mag. art.), Göteborg und Amsterdam waren die Hauptstädte seiner flötistischen Ausbildung. Unaufhörliche Spuren hinterließen die Begegnungen mit der Flötistin Manuela Wiesler und Burga Schwarzbach (Sängerische Körperschulung). Heute spielt er Konzerte (auch mit seinem traweegensemble) auf alten und modernen Flöteninstrumenten alte und neue wie auch immer stärker improvisierte Musik; lehrt an der Musikschule Wels, als Gastdozent des Musikvermittlungslehrgangs der Bruckneruni oder in unzähligen Kursen und Workshops. Norbert Trawöger schrieb und schreibt Rezensionen, Kolumnen, Libretti, Essays, Kommentare, Programmtexte und immer wieder noch Briefe. Im Frühjahr 2010 erschien sein Buch über den Komponisten Balduin Sulzer. Für seine Welser „verboten, verfolgt“ – Konzertreihe,  die sich mit verbotenen, vertriebenen und verfolgten KomponistInnen und deren Werk auseinandersetzt, erhielt er 2008 den Elfriede Grünberg Preis. Zuletzt ist er auch erfolgreich als „Wolf“ in Balduin Sulzers Vertonung von Arnold Schönbergs Märchen Die Prinzessin im Brucknerhaus aufgetreten oder ist auf der CD Orangerie zu hören, die im Juni 2010 mit dem Ö1-Pasticciopreis ausgezeichnet worden ist. Ab 2011 kuratiert er gemeinsam mit Reinhard Winkler das, von Adelheid Dahimène begründete, Experiment Literatur im Welser Schl8hof.  Er ist Mitglied des Musiktheaterkollektivs die piloten und Vorstandsmitglied der Künstlervereinigung MAERZ und der Galerie Forum Wels. Immer öfter tritt er auch als Moderator, darstellender Erzähler und Vermittler in Erscheinung.


Auch für ihn gilt, dass nichts verboten ist, weil ja eh nichts nicht erlaubt ist.
reinhold gruber, was ist los - 18. november 2011


norbert trawöger